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Vorrede.

Die

Uebertragung dieser Gedichte ist die Frucht mancher einsamen Stunde. Der Verfasser hat sich damit mehrere Jahre beschäf: tigt; nicht ausschließlich, aber viel, und immer mit Liebe und einer Hingebung, welche um so natürlicher war, je mehr sie ihren Lohn in fich trug. Sie brachte in eine düstere Gegenwart den Trost des Vergessens und in eine lastende Zeit die überwindende Kraft, welche aus Allem hervorströmt, was sich über die Zeit erhebt.

Doch wozu diese Bemerkungen hier, und was follen sie sagen? Nichts Anderes, als daß die Arbeit ein Erzeugniß ernsten Einlebens in ihren Gegenstand, daß fie eine Herzensarbeit ist, die dem freund: lichen Leser mit der Bitte entgegentritt, sie in diesem Sinne hinzunehmen und ihr dann und wann ein solches Stündchen zu widmen, wo man gern Seele zu Seele sprechen läßt.

Der Verfasser ging bei der Bearbeitung von folgenden Gesichtspunkten aus. Die Gedichte sollten in Form und Behandlung nichts Fremdartiges an sich tragen und in der Darstellung so gehalten sein, ale ob fie ursprünglich in deutscher Sprache geschrieben wären; sie

3 APR 2 1 1943

THE MUSES, STILL WITH FREEDOM FOUND,
SHALL TO THY HAPPY COASTS REPAIR,
BLEST ISLE! WITH MATCHLESS BEAUTIES CROWN'd
AND MANLY HEARTS TO GUARD THE FAIR.

Die Musen, die der Freiheit folgen,
Sie kommen all' zu dir gefahren,
Gesegnet Eiland ! voll von Wonnen
Hnd Mannesherzen, sie zu wahren.

THOMSON.

Nicht an allen Orten
Sprossen alle Freuden,
Nicht an allen Orten
Alle Blumen auf.

Glücklich, wenn du immer
Pflücktest jede Blume,
Pflictest jede Freude,
Wie der Ort fie bot.

Rüdert.

GEOFFREY CHAUCER.

Born 1328. + 1400.

Description of the Lady.
From the Floure and the Leafe.

And as I stode, and cast aside mine eye,
I was ware of the fairist medler tre
That avir yet in all my life I se,
As ful of blossomis as it might be;
Therein a goldfinch leping pretily
Fro ugh to bough, and, as him list, he ete
Here and there of buddis and flouris swete.

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And to the herbir side was adjoyning
This fairist tre, of which I have you told,
And, at the last, the bird began to sing
(When he had etin what he etin wold)
So passing swetely, that, by many fold,
It was more plesaunt than I couth devise :
And whan his song was endid in this wise,

The nightingale, with so mery a note,
Answerid him, that alle the wode yrong
So sodainly, that, as it were a sote,
I stode astonied, and was, with the song,
Thorow ravishid; that, till late and long,
I ne wist in what place I was, ne where;
And, ayen, methought, she song even by mine ere,

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